Helfen statt schenken – die Volksbank Tirol setzt ein Zeichen

Soziales Engagement für hilfsbedürftige Kinder zum Weltspartag mit einer Spende für SOS-Kinderdorf.

  • Schon seit einigen Jahren ist der Weltspartag für die Volksbank Tirol Anlass, eine Spende an eine Tiroler Hilfsorganisation zu tätigen. Hintergrund ist die Philosophie, Bedürftigen langfristig Freude zu bereiten oder Hilfe zu bieten, anstatt kurzfristig mit Geschenken materielle Belange zu befriedigen.

    Dieses Jahr wurde anlässlich des Weltspartages das SOS-Kinderdorf mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro für das nunmehr bereits seit 15 Jahren bestehende Projekt „Ambulante Familienarbeit Tirol“ bedacht. An sechs Tiroler Standorten (Innsbruck, Landeck, Reutte, Schwaz, Kirchbichl und Lienz) sind Teams angesiedelt, die im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe mobile Vor-Ort-Familienbetreuung übernehmen.

Bei Familien in Not steht das Kindeswohl im Mittelpunkt

  • Es gibt viele Gründe, warum Familien in Not geraten können. Da die Familie für ein Kind der zentrale Bezugspunkt ist, bringen verschiedene Lebenswelten unterschiedliche familiäre Belastungen mit sich. Die Ambulante Familienarbeit Tirol unterstützt Familien dabei, damit einhergehenden Herausforderungen bestmöglich im Sinne des Kindeswohles zu begegnen. SOS-Kinderdorf-Geschäftsführerin Mag. Nora Deinhammer zeigt sich über die überraschende Volksbank-Spende sehr erfreut: „Wir engagieren uns für in Not geratene Familien, weil wir aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen, wie sehr Kinder mit ihren Familien der zielgerichteten Unterstützung bedürfen, um krisenhafte Zeiten gut zu überstehen. Im Vorfeld kann so möglicherweise eine Fremdunterbringung der Kinder verhindert werden.“

  • Als regional verbundene Bank ist der Volksbank Tirol der Zusammenhalt in der Gesellschaft ein wichtiges Anliegen. „Anstelle von breitgestreuten Geschenken zum Weltspartag wollen wir mit der finanziellen Unterstützung dieses Projektes hierfür einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag leisten“, zeigt sich Volksbank-Vorstand Mag. Martin Holzer von der Kooperation mit SOS-Kinderdorf begeistert. Die Ambulante Familienarbeit Tirol finanziert sich aus Zuschüssen des Landes Tirol. Das SOS-Kinderdorf als Träger übernimmt jenen Kostenanteil, der durch das Land Tirol nicht gedeckt wird. Dieser wiederum wird durch Spenden finanziert.

  • Spendenübergabe

    Mag. Martin Holzer (Vorstand der Volksbank Tirol AG) und Stefan Posch (Regionaldirektor für Innsbruck und Innsbruck-Land) übergaben den Spendenscheck an Mag. Nora Deinhammer (Geschäftsführerin SOS-Kinderdorf).